Würzburger Partnerkaffee - Kaffeegenuss aus Fairem Handel

Was ist Fairer Handel?

Wenn Bäuerinnen und Bauern trotz harter körperlicher Arbeit ihre Familie nicht ernähren können, dann liegt das zum Teil an ungerechten Welthandelsstrukturen. Besonders Kleinbäuerinnen und Kleinbauern in Ländern des globalen Südens werden im weltweiten Handel massiv benachteiligt.

Rohkaffee wird an der Börse gehandelt und unterliegt deshalb starken Preisschwankungen.

Der Faire Handel will diese Schwankungen durch die Zahlung eines festgelegten Mindestpreises ausgleichen und stellt die Produzent*innen in den Mittelpunkt. Ihre Produkte werden zu fairen Bedingungen hergestellt und importiert und langfristige, partnerschaftliche Beziehungen zwischen Händlern und Erzeugern angestrebt. Ziel ist dabei eine nachhaltige Entwicklung. In der Produktion müssen internationale sowie vorgeschriebene Umwelt- und Sozialstandards eingehalten werden.

 

Die Macht der Verbraucher

Fairer Handel unterliegt den gleichen Zöllen und Beschränkungen wie jeder Warenhandel. Er setzt auf die Bereitschaft der Kundinnen und Kunden, aus Solidarität höhere Preise zu akzeptieren, die sich daraus ergeben, dass die Produzent*innen deutlich besser bezahlt werden.

Seit vielen Menschen nicht mehr egal ist, wie ein Produkt entsteht, achten zunehmend auch mehr Firmen auf die Einhaltung von Sozialstandards. Je mehr Menschen den Fairen Handel mit dem Kauf fair gehandelter Produkte unterstützen, desto gerechter geht es im weltweiten Handel zu.

Zwar wächst der Umsatz fair gehandelter Waren jedes Jahr, aber trotzdem sind bislang nur fünf von hundert in Deutschland getrunkenen Tassen Kaffee fair gehandelt (Stand 2020). Die Verbraucher*innen haben es in der Hand, dies zu ändern!

 

Hintergründe des Fairen Handels

Die ersten Fair-Trade-Organisationen entstanden in den 1950er Jahren in Nordamerika. In Europa verbreitete sich der Fair Handels-Gedanke verstärkt in den 1960er Jahren.

Fair gehandelte Produkte finden Sie im Weltladen und zunehmend auch im Einzelhandel, wo Sie faire Waren z.B. anhand von Logos erkennen können.

Es gibt verschiedene Organisationen, welche die Einhaltung von Fairhandels-Standards überprüfen. Wir sind bei FLO-CERT zertifiziert, einem Tochterunternehmen von Transfair und anerkannter Lieferant für Weltläden.

 

Was ist die Fairtrade-Prämie?

Fairtrade International (Transfair e.V.) schreibt für bestimmte Produkte eine Fairtrade-Prämie fest, die auch wir als zertifizierter Hersteller für unseren Rohkaffee zahlen.

Im Unterschied zu der Zahlung des fairen Preises, die den einzelnen ProduzentInnen der Kooperative direkt zugute kommt, ist die Fairtrade-Prämie zum Wohl der Gemeinschaft bestimmt.

Die Mitglieder unserer Partnerkooperative entscheiden demokratisch, wofür sie diese Prämie einsetzen wollen. Bisher hat Mahenge Amcos zum Beispiel in eine Dorfapotheke und sogar in den Bau einer eigenen weiterführenden Schule für ihre Kinder investiert.

Die genau Höhe der Prämie für Rohkaffee finden Sie auf der Internetseite von Fairtrade International.


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