Kaffee trinken und dadurch Leben verändern, geht das?

Na klar geht das!
Von jeder Tüte Kaffee, die du bei uns kaufst, bleibt richtig viel Wertschöpfung bei den Kaffeeproduzent:innen in Tansania. Und das verbessert ihr Leben ganz erheblich. Bei uns verdienen sie deutlich mehr an ihren Kaffeebohnen als auf dem Weltmarkt. So können sie sich bessere Häuser und gesunde Ernährung leisten. Ganz besonders wichtig ist ihnen, dass sie dadurch ihre Kinder zur Schule schicken können. Denn viele Kaffeeproduzent:innen der jetzigen Generation haben selbst keine Schulbildung erhalten. Ihre Kinder haben es bereits besser.

Tansania ist eins der ärmsten Länder der Welt. Südwest-Tansania ist sogar noch deutlich weniger entwickelt als der Norden des Landes. Aus dieser Region stammt vornehmlich unser Kaffee.

Im Bild siehst du das kleine Dorf Mahenge, Sitz einer unsere Partnerkooperativen.

Gemeinsam geht mehr

Durch die Zusammenarbeit mit uns hat zum Beispiel die Kooperative Mahenge Amcos bereits eine Menge erreicht. Sie kann durch den Mehrverdienst ihre Kaffeeaufbereitungsanlage prima in Stand halten und ausbauen. Dorthin bringen die Produzent:innen ihre Kaffeebohnen nach der Ernte zur Weiterverarbeitung.

Gesundheitsfürsorge

Mit Erlösen aus dem Kaffeeverkauf beteiligte sich die Kooperative Mahenge Amcos am Bau einer Dorfapotheke.

Gemeinsam mit der Kooperative konnten wir außerdem einen Krankenversicherungsfonds für die Kaffeebauernfamilien einrichten. Mit ihrer Versichertenkarte können sich die Familien im nahegelegenen Litembo Hospital behandeln lassen. Der Fonds springt bei teuren Behandlungen ein. Wir legten einen Grundstock von 10.000 Euro. Inzwischen halten die Familien den Fonds mit Jahresbeiträgen selbst am Laufen.

Wasserversorgung

Eine nachhaltige Wasseraufbereitungsanlage sorgt dafür, dass bei der aufwändigen nassen Aufbereitung der Kaffeebohnen nach der Ernte keine Ressourcen verschwendet werden. Gemeinsam haben wir außerdem eine kilometerlange Wasserleitung gebaut.

Bildungsmöglichkeit

Aktuell baut die Kooperative mit Geldern aus dem Kaffeeverkauf sogar eine eigene weiterführende Schule. Hier sollen die Kinder der Kaffeebauernfamilien erschwinglich höhere Bildung erhalten. Die Kooperative will die Schule auch anderen Kindern zugänglich machen und sorgt so für bessere Bildungsmöglichkeiten vor Ort.