Kaffee trinken und dadurch Leben verändern - geht das?

Na klar geht das!

Von jeder Tüte Kaffee, die du bei uns kaufst, bleibt mehr Wertschöpfung bei den Kaffeeproduzent:innen in Tansania als bei konventionellem Kaffee. Dadurch verbessert sich ihr Leben.

Kaffeebäuerinnen und -bauern sind Produzenten eines hochwertigen Rohstoffs. Ihre Leistung verdient angemessene Bezahlung. Wir arbeiten seit 1998 in direkten und langfristigen Partnerschaften mit unseren Handelspartner:innen in Tansania zusammen und stellen ihnen bei Bedarf einen Ansprechpartner vor Ort zur Verfügung, der berät und unterstützt. Wir zahlen einen über dem Weltmarktpreis liegenden Preis, den wir mit unserer Partnerkooperative aushandeln.

Soziales Engagement

Jedes Jahr fördern wir zusätzlich mit Erlösen aus unseren Kaffeeverkäufen nachhaltige Sozialprojekte in Tansania.
Diese Projekte kommen entweder den Kaffeefarmer:innen zugute oder haben die Schwerpunkte Gesundheit, Frauenförderung und Bildung.

Hier stellen wir euch von uns geförderte Projekte genauer vor:

Gemeinsam geht mehr

Persönliche Begegnungen und regelmäßiger Austausch sind Teil unseres Partnerschaftsverständnisses. Zwei Mal pro Jahr ist unser Geschäftsführer in Tansania vor Ort. Durch die Zusammenarbeit mit uns und den Mehrverdienst hat unsere Partnerkooperative Mahenge Amcos eine Menge erreicht.

Gesundheitsfürsorge

Mit Erlösen aus dem Kaffeeverkauf beteiligte sich die Kooperative am Bau einer Dorfapotheke (Dispensary).

Gemeinsam konnten wir im Jahr 2013 außerdem einen Krankenversicherungsfonds für die Kaffeebauernfamilien einrichten, von dem sie viele Jahre profitierten. Wir legten einen Grundstock von 10.000 Euro, die Familien zahlten einen Jahresbeitrag. Mit ihrer Versichertenkarte konnten sie sich im nahegelegenen Litembo Hospital behandeln lassen. Im Jahr 2026 entschied sich die Kooperative, stattdessen die mittlerweile verbesserte staatliche Krankenversicherung zu nutzen. Wir freuen uns, dass wir helfen konnten, als Gesundheitsfürsorge für viele Familien noch unerschwinglich war.

Verbesserung der Kaffeeaufbereitung

Eine nachhaltige Wasseraufbereitungsanlage sorgt dafür, dass bei der aufwändigen nassen Aufbereitung der Kaffeebohnen nach der Ernte keine Ressourcen verschwendet werden. Gemeinsam haben wir außerdem eine kilometerlange Wasserleitung gebaut.

Wir förderten die Anschaffung und Instandhaltung einer Quetschmaschine, die die Kaffeebohnen vom Fruchtfleisch trennt. Trockennetze werden von der Kooperative repariert und bei Bedarf erweitert.

Direkter fairer Handel

In unserem Sortiment gibt es Fairtrade zertifizierten Kaffee. Manchmal sind Kooperativen so klein, dass eine Zertifizierung für sie zu teuer wäre, da diese für die Bauernfamilien mit hohen Kosten verbunden ist. Große Kooperativen können diese Kosten leichter auf viele Mitglieder verteilen. Bei nicht zertifiziertem Kaffee verpflichten wir uns selbst, die Fairtrade-Standards einzuhalten.

Unser Verein ist von FLOCERT zertifiziert. Sozusagen einem „Fairtrade TÜV“. FLOCERT ist eine weltweit tätige, renommierte Zertifizierungsorganisation für Fairtrade. Unsere FLO-ID: 1324