Interview mit Barbara Lehrieder
Unser Geschäftsführer Jochen Hackstein hatte Gelegenheit, mit Barbara Lehrieder von der Grünen-Fraktion im Würzburger Stadtrat über Fairen Handel, Tansania und Frauenförderung zu sprechen.

JH: Liebe Barbara, du kennst unseren Verein Würzburger Partnerkaffee e.V. und unseren Kaffee seit vielen Jahren.

BL: Ja, euer Kaffee wird regelmäßig bei unseren Stadtratssitzungen getrunken. Mir persönlich schmeckt er sehr gut und ich kann ihn nur empfehlen.

JH: Herzlichen Dank! Wir als WÜPAKA setzten uns in unseren Sozialprojekten in Tansania sehr stark für die Förderung von Frauen ein. Das ist dir ja auch ein Herzensanliegen.

BL: Ja. Seit vielen Jahren bin ich in der Arbeitsgemeinschaft Würzburger Frauen & Frauenorganisationen e.V. (AWF) engagiert. Die AWF ist ein Zusammenschluss von Frauenorganisationen und vielen privaten Einzelmitgliedern, die in Würzburg Interesse haben, sich für die Gleichstellung einzusetzen. Mich fasziniert, dass ganz unterschiedliche Organisationen dabei sind. Wir sind ein unabhängiger, überparteilicher und überkonfessioneller Verein. Die AWF setzt sich z.B. für Lohngleichheit zwischen Männern und Frauen ein, für die bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf und für die Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen. Das Schöne ist, dass fast alle politischen Fraktionen vertreten sind. Uns geht‘s da wirklich um die Sache.

JH: Setzt ihr euch auch für Frauen in Afrika ein?

BL: Ja, das machen wir. Dadurch, dass ich schon lange Zeit im Vorstand des Mwanza-Vereins bin, ist mir dessen Mädchenförderungsprojekt bekannt. Die AWF unterstützt das Projekt schon fast zehn Jahre. Die Mädchenförderung in Tansania ist ein ganz wichtiges Anliegen. Auch unsere privaten Vereinsmitglieder unterstützen dies mit. Da haben wir einige Förderverträge geschlossen.

JH: Du warst auch selbst schon mal in Tansania, oder?

BL: Ja, ich war schon drei Mal dort, natürlich in unserer Partnerstadt Mwanza. Über den Mwanza-Verein besuchten wir die Organisationen vor Ort, konnten zusammen mit dem BMZ Förderung geben und halten den Kontakt.

JH: Denkst du, dass der AWF auch einmal ein Projekt mit dem WÜPAKA machen könnte?

BL: Da sollten wir auf jedem Fall im Gespräch bleiben. Ich würde mich freuen, wenn das klappen würde.

JH: Liebe Barbara, vielen Dank für das Gespräch.

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